Business Mentoring

Freedom Business Mentoring: Freiheit heißt nicht Abwesenheit

Du willst raus aus dem Tagesgeschäft. Nicht raus aus deinem Unternehmen.

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Melanie Puffer

01

Was Freedom Business Mentoring eigentlich meint

Der Begriff kommt aus einer sehr klaren Idee: Dein Unternehmen soll dich nicht auffressen.

Es geht um Zeit, um Ortsunabhängigkeit, um Entscheidungen, die nicht alle über deinen Schreibtisch laufen.

Und meistens geht es um Strukturen, Prozesse, Delegation und ein Team, das Verantwortung tatsächlich trägt.

Das ist keine Esoterik. Das ist Organisationsarbeit.

Nur: Der Markt verkauft dir dafür oft ein Bild, das nicht stimmt.

Nämlich dieses: Je weniger du gebraucht wirst, desto erfolgreicher bist du.

02

Warum dieses Versprechen an dir vorbeigeht

Du bist nicht im Tagesgeschäft, weil du Kontrolle liebst.

Du bist drin, weil du schnell bist, weil du es kannst und weil es sonst länger dauert.

Alle paar Minuten will jemand etwas von dir. Du gibst Freigaben. Du korrigierst nach.

Irgendwann kippt genau diese Stärke.

Denn kein Betrieb kommt weiter, als die Rolle seiner Gründerin reicht.

Wenn deine Rolle das operative Mitmachen ist, dann wächst dein Unternehmen genau so weit, wie deine Arbeitswoche reicht.

Rechne es einmal durch: Nimm die Stunden, die du pro Woche in Rückfragen, Freigaben und Nacharbeit steckst, und multipliziere sie mit deinem Stundensatz.

Und selbst wenn du die Rechnung halbierst, ist der Betrag noch unangenehm.

03

Die ehrlichere Version von Freiheit

Freiheit ist nicht, dass niemand dich braucht.

Freiheit ist, dass dein Unternehmen auch ohne deine permanente Anwesenheit arbeitsfähig bleibt.

Das heißt: klare Entscheidungswege, klare Verantwortung, klare Standards.

Mitarbeiter:innen, die entscheiden dürfen, weil sie wissen, woran sie eine gute Entscheidung erkennen.

Und du: verfügbar an den Stellen, an denen deine Entscheidung wirklich den Unterschied macht.

Deine Bedeutung soll bleiben. Womöglich wird sie sogar größer. Nur eben an anderen Punkten.

Es geht nicht darum, sich selbst aus dem Betrieb hinauszuschieben. Es geht darum, in die passende Rolle hineinzuwachsen.

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„Und wenn ich dann gar nicht mehr gebraucht werde?“

Diese Sorge höre ich oft, und sie ist berechtigt.

Viele Unternehmerinnen haben ihre Identität an das Gebrauchtwerden geknüpft.

Also: Wenn alles läuft, wer bist du dann noch?

Die Antwort ist unspektakulär. Du bist die, die entscheidet, wohin das Ganze geht.

Strategie, Richtung, Menschen, Geld. Das ist keine kleinere Rolle. Das ist die größere.

Und sie ist unbequemer, weil sie dich nicht mehr hinter Aufgaben verstecken lässt.

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Was dahinter liegt

Das, was dich im Tagesgeschäft hält, ist selten ein Zeitproblem und fast immer ein Rollen- und Strukturproblem.

Eine Vakanz lässt sich über Personalsuche füllen. Was sie aber nicht kann: die Ursache beheben, wegen der dieselbe Position immer wieder frei wird.

Genau daran arbeite ich mit Unternehmer:innen, die ein Team haben und echte Verantwortung tragen.

Ich klatsche dir dabei keinen Beifall. Ich stelle mich dir als härtester Sparringspartner gegenüber.

Wenn du wissen willst, was in deinem Fall tatsächlich an dir hängt, gibt es einen einfachen ersten Schritt.

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30 Minuten. Du entscheidest danach, nicht davor.

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