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7. Oktober 2026·4 Min. Lesezeit

Unternehmer:innen-Mentoring: Wenn du der Grund bist, warum es läuft.

Unternehmer:innen-Mentoring: Wenn du der Grund bist, warum es läuft.

Dein Unternehmen funktioniert.

Von außen sieht das sogar ziemlich gut aus.

Team da, Umsatz da, Kund:innen da, Website aktuell.

Und trotzdem hängt intern noch erstaunlich viel an dir.

Nicht alles. Aber genau die Dinge, die nicht warten können.

Die Frage, die eigentlich jemand anderes beantworten könnte: Sie landet bei dir, weil du schneller antwortest als jede Abstimmung dauern würde.

Die Freigabe, die eigentlich keine Freigabe mehr sein müsste: Sie landet bei dir, weil es sich sicherer anfühlt, wenn du einmal draufschaust.

Der Kunde, der eskaliert: Er landet bei dir, weil du es löst. Immer.

Das ist kein Organisationsproblem.

Das ist der Punkt, an dem Kompetenz zur Struktur wird.

Du bist eine High Performerin, oder in der männlichen Variante: du bist der, der es kann. Du kannst viel. Du übernimmst viel. Du bist schnell. Du löst Probleme. Du trägst Verantwortung.

Und genau das wird irgendwann zum Problem.

Weil ein Unternehmen einfach niemals über die Rolle der Gründerin hinauswächst.

Das klingt hart, ist aber eigentlich eine ziemlich gute Nachricht: Wenn dein Unternehmen an deiner Rolle hängt, dann liegt der Hebel genau dort, wo du tatsächlich etwas verändern kannst. Bei dir.

Nicht bei einer neuen Projektmanagement-Software.

Nicht bei dem nächsten Recruiting.

Ich komme aus HR, Recruiting und Personalberatung, und ich habe dort immer wieder dasselbe gesehen: Recruiting kann eine offene Stelle besetzen. Aber Recruiting kann kein strukturelles Problem lösen, das dazu führt, dass diese Stelle immer wieder offen wird.

Sobald es um Menschen, Mitarbeiter:innen oder Kultur geht, soll es HR richten.

Viel zu oft ist HR aber gar nicht der entscheidende Hebel.

Der Hebel ist die Rolle an der Spitze.

Was passiert, wenn du sie nicht änderst?

Nichts Dramatisches. Es geht weiter. Nur eben in dem Tempo, das du persönlich leisten kannst.

Deine Leute werden dabei nicht unfähiger. Sie werden vorsichtiger.

Wer permanent erlebt, dass Entscheidungen am Ende doch bei dir landen, hört irgendwann auf, eigene zu treffen.

Und dann sagst du den Satz, den ich so oft höre: "Ich kann nicht abgeben, weil es niemand so macht wie ich."

Vielleicht stimmt das sogar.

Die Frage ist nur, ob "so wie ich" tatsächlich der Maßstab ist – oder einfach nur das, was du gewohnt bist.

Rechne es dir einmal aus.

Zähl zusammen, wie viele Stunden pro Woche du in Dingen steckst, die operativ sind: Zwischenfragen, Korrekturschleifen, Freigaben, Feuerwehr. Multipliziere das mit dem Stundensatz, den du nach außen verrechnest.

Und selbst wenn du die Rechnung halbierst, weil du dich großzügig verschätzt hast, bleibt der Betrag unangenehm.

Das ist der Preis deiner aktuellen Rolle.

Genau da setzt Mentoring bei mir an.

Nicht als Motivationsprogramm.

Sondern als Arbeit an der Frage, welche Entscheidungen tatsächlich bei dir bleiben müssen – und welche nur aus Gewohnheit bei dir liegen.

Wir schauen uns an, wo dein Team an dir hängt und warum.

Wir schauen uns an, welche Prozesse eigentlich nur in deinem Kopf existieren.

Und wir schauen uns an, was du loslassen willst, aber nicht kannst, weil du insgeheim glaubst, dass du dann weniger wichtig bist.

Du sollst wichtig bleiben. Vielleicht sogar wichtiger als vorher. Aber an den richtigen Stellen.

Das Ziel ist nicht, dich aus deinem Unternehmen herauszuarbeiten.

Das Ziel ist, dich in die richtige Rolle hineinzuarbeiten.

Raus aus dem operativen Tagesgeschäft. Rein in die unternehmerische Rolle.

Deshalb bin ich nicht dein Cheerleader. Ich bin dein stärkstes Gegenüber.

Ich sage dir nicht, was du hören willst. Ich sage dir, was du hören musst.

Und wenn du eigentlich nur bestätigt haben möchtest, dass dein Team das Problem ist: dann passen wir nicht zusammen.

Also schon. Wenn du sechs Monate damit verbringen willst, dass dir jemand erklärt, dass alle anderen schuld sind.

Wenn du aber bereit bist, bei dir anzufangen, dann reden wir.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch. Eine Stunde, in der wir uns dein Unternehmen und deine Rolle darin ansehen.

Ohne Verkaufsgespräch hinterher. Das hält meine Expertise aus.

Wenn dich das gerade betrifft: ein Erstgespräch zeigt in 30 Minuten, ob wir zusammenpassen.

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