Business Mentoring
Dein Strategieworkshop soll etwas verändern, nicht nur gut sein
Moderation ist der einfache Teil. Die Frage, wer danach wofür zuständig ist, ist der schwierige.
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01
Warum ein moderierter Strategieworkshop oft folgenlos bleibt
Der Tag läuft gut.
Alle sind da, alle reden, das Whiteboard ist voll.
Am Ende steht eine Liste mit Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Zeitpunkten.
Und sechs Wochen später ist von dieser Liste genau das passiert, was du selbst gemacht hast.
Woran liegt das? Nicht an der Methode.
Es liegt daran, dass ein Workshop Entscheidungen produziert, aber keine Kapazität.
Die Strategie ist neu. Die Rollenverteilung dahinter ist dieselbe wie vorher.
02
Was gute Moderation tatsächlich leisten muss
Sie sorgt dafür, dass die unangenehmen Themen auf den Tisch kommen, nicht nur die bearbeitbaren.
Sie unterbricht, wenn ihr über Werkzeuge redet, obwohl ihr über Zuständigkeit reden müsstet.
Sie hält aus, dass es im Raum kurz still wird.
Sie trennt sauber: Was ist eine Entscheidung, was ist eine Absichtserklärung?
Und sie stellt die eine Frage, die in den meisten Strategieworkshops nicht gestellt wird: Welche dieser Punkte laufen nur dann, wenn du persönlich dabei bist?
Wenn das nicht geklärt ist, ist die Moderation handwerklich sauber und trotzdem wirkungslos.
03
Die Probe aufs Exempel
Nimm die Maßnahmenliste aus deinem letzten Workshop.
Streich alles, bei dem du Freigabe, Entscheidung oder Endkontrolle bist.
Was bleibt übrig?
Multipliziere die Stunden, die auf der gestrichenen Hälfte liegen, mit deinem Stundensatz.
Das ist nicht der Preis des Workshops. Das ist der Preis der Struktur dahinter.
04
„Wir brauchen keine Rollendiskussion, wir brauchen Ergebnisse“
Verstehe ich.
Rollenfragen klingen nach Organigramm, nach Selbstbeschäftigung, nach einem Nachmittag, den niemand will.
Nur: Jede Maßnahme, die ihr beschließt, braucht jemanden, der sie wirklich trägt – nicht jemanden, der sie dir vorlegt.
Es geht nicht darum, dich aus Entscheidungen herauszunehmen.
Du sollst wichtig bleiben. Vielleicht sogar wichtiger als vorher. Aber an den richtigen Stellen.
05
Was dahinter liegt
Ein Unternehmen wächst einfach niemals über die Rolle der Gründerin hinaus.
Deshalb bringt der beste moderierte Strategietag wenig, solange die strukturelle Frage offen bleibt: Was gehört überhaupt noch zu deiner Rolle?
Genau dafür gibt es den Strategy Day: ein Arbeitstag an deiner Strategie und an der Rollenverteilung, die sie überhaupt umsetzbar macht.
Ich bin dabei nicht dein Cheerleader. Ich bin dein stärkstes Gegenüber.
Ob das passt, klären wir vorher im Gespräch.
30 Minuten. Du entscheidest danach, nicht davor.
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